25. Internationales Trickfilm Festival 2018 - Tag 5


Das 25. ITFS im Zeichen des Einhorns.

Ein beliebter Klassiker bei jedem ITFS sind die besten Filme aus Baden-Württemberg, genannt BW-Rolle. Aufgrund der mittlerweile richtig sommerlichen Temperaturen, war die Veranstaltung recht überschaubar besucht. -Pech für diejenigen, die lieber draußen ein Eis in der Sonne essen wollten. Denn Eis gab es auch im Kino in Form des Beitrags Animanimals - Faultier. Ein Faultier kauft ein Eis, doch die Schleckerei erweißt sich als zu schnell für das langsame Tier. Ein kleiner Vogel hat aber eine kluge Idee wie das Faultier doch noch zu seinem leckeren Eis kommt. Mit Zu nah am Tier - Die Erforschung des Clementer Commorsicamur überraschte Manuel Kolip alle Zuschauer. Die kreative und sehr humorvolle Umsetzung einer Mockumentary über eine im Schwarzwald fast ausgestorbenen Tierart sorgte am Ende für Tränen in den Augen (vor lachen) und einen großen Publikumsapplaus. Einer unsere persönlichen Favoriten.

Noch sind die Sitzplätze leer.

Das Leben einer Fruchfliege endet. In der Regel durch eine Fliegenklatsche. Doch in L´Aria Del Moscerino (Übersetzung: Death Of A Fruitfly) von Lukas von Berg singt uns die sterbende Fliege ein besonderes Musikstück - Das Publikum war begeistert. Dialektlastig zeigte sich Bis Donnerschdag von Michael Bohnenstingl. Schwäbisch, thematisch etwas erzwungen, zeichnerisch würden wir es auf schwäbisch eher als "wüscht" (nicht so schön) bezeichnen - Dem Publikum hat es trotzdem gefallen. Für uns konnte da der Beitrag Augenblicke von Kiana Naghshineh mehr punkten. Ernstes Thema (eine Frau wird in der Dunkelheit von einem Mann angegriffen). Zwei Blickwinkel, wunderschöne Bilder; das identische Lied erst von einem Mann, dann von einer Frau gesungen. Beeindruckend schön, trotz der dramatischen Handlung. Und hier für euch der einzige verfügbare Film -enjoy it: Animanimals, Faultier - Julia Ocker Besonders bei den Besuchern heiß begehrt, zeigte sich in diesem Jahr der Internationale Wettbewerb 5. Dies könnte u. a. daran gelegen haben, dass als letzter Beitrag das Musikvideo der Gorillaz, Saturnz Barz (Spirit House) von Jamie Hewlett angekündigt war. Der Wettbewerb begann mit Polska Warrior, welcher in rund 25 Minuten die Geschichte von Eryk erzählt, der in seinem Lieblings-Computerspiel unschlagbar ist, allerdings Probleme damit hat, sein Schwimmabzeichen zu erhalten. Für uns war es recht unterhaltsam, nicht mehr, nicht weniger. Ein Jäger geht in La Chasse (englisch: The Hunt) auf die Jagd. Jedoch ist der Mann sehr kurzsichtig und nimmt, anstelle seines Hundes einen Hasen mit auf die Jagd. -Witzig und dynamisch. Wer sich so richtig gruseln wollte, war bei Cerulia gut aufgehoben. Schön umgesetzt. Handlung verstörend. -Augen zu und durch. Wer den Trailer zu Hybryds gesehen hatte, konnte sich bereits im Vorfeld einen ersten Eindruck verschaffen, was die talentierten Leute Florian Brauch, Matthieu Pujol, Kim Tailhades, Yohan Thireau und Roman Thirion hier geschaffen haben. Eine atemberaubende Unterwasserwelt, die auch auf die Verschmutzung der Meere aufmerksam machen soll. Videos vom Internationalen Wettbewerb 5: La Chasse (The Hunt) - Alexey Alekseev (Trailer) Hybrids - F. Brauch, M. Pujol, K. Tailhades, Y. Thireau, R. Thirion (Trailer)

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