25. Internationales Trickfilm Festival 2018 - Tag 1


Das 25. Internationale Trickfilm Festival hat zum 25-jährigen alles aufgefahren, was zu einem Jubiläum gehört: Ein riesiges Rahmenprogramm mit zahlreichen Wettbewerben und Workshops, einem Games-Pavillion in Form einer Wolke und natürlich dem sehr beliebten Open Air-Kino mit Festival Garden.

An diesem Dienstag war die Eröffnungsveranstaltung heiß begehrt, da neben regionaler Prominenz auch der Internationale Wettbewerb 1 stattfand. Daher fanden wir uns gleich im Gloria 2 ein, wo die Übertragung der Hauptveranstaltung gezeigt wurde. Diese war überraschend voll. Das Hauptaugenmerk der dreistündigen Veranstaltung lag auf dem ersten internationalen Wettbewerb, welcher zwischendurch mit zahlreichen Lobreden gespickt wurde. Wie bei jedem Wettbewerb, sind die gezeigten Filme sehr unterschiedlich und nicht immer nach jedermanns Geschmack. Daher hier unsere schönsten Momente:

Mit Late Afternoon von Louise Bagnall wurde das ernste Thema Alzheimer behandelt. Nach kurzer Zeit schlossen wir nicht nur die Protagonistin in unser Herz, sondern verdrückten auch die ein oder andere Träne. Hier passte Bild und Ton perfekt zusammen.

Beim französischen Film Voyagers möchten wir nicht zu viel verraten. Nur so viel: ein Tiger auf einer Welttraumstation bringt mehr als nur den anwesenden Astronauten zum Schwitzen. Leider konnten die übrigen Filme emotional nicht mithalten oder waren einfach zu skurril.

Hier unser Tipp: Late Afternoon - Gauthier Ammeux, Valentine Baillon, Banjamin Chaumény, Alexandre Dumez, Léa Finucci, Marina Roger (Trailer)

Young Animation 1 begann recht holprig: Die freundliche Moderatorin kämpfte mit der Technik und den (ziemlich überraschten) anwesenden Produzenten der noch jungen Animationsfilme, die wohl nicht wussten, dass sie für Fragen bereit stehen sollten.

Wie sich am Ende zeigen sollte, waren hier die Publikumslieblinge die Beiträge Sog von Jonatan Schwenk und Fuse von Malaeke Farhang Adib.

Den Film Bloem? (englisch: Flower Found) empfanden wir als geschmacklos, da einem zunächst ein Kinderfilm sugeriert wird, der in einem Blubad endet. The Market Of Lost Things fanden wir anstrengend. Bei The Fruit Of Clouds wurden wir positiv überrascht. In dem Werk aus Tschechien werden wir auf eine Waldlichtung voller kleiner Pelztiere geführt, die nur Essen und Schlafen im Sinn haben. Die Neugier treibt eines der Tierchen in den düsteren Wald. Wir waren von der Coutout Animation sehr angetan. Nach einem Recht langen Abend, beschlossen wir den ersten Festivaltag zu beenden. Für alle Liebhaber von kuscheligen Pelztieren:

The Fruit Of Clouds - Josef Zársky (Trailer)

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